Hintergrund
Als Eltern von Frühgeborenen können Sie durch das Pflegen eines Tagebuches profitieren. Sie schreiben sich Ihre Ängste und Sorgen in dieser schwierigen Lebenssituation von der Seele. Themen oder Erlebtes, über die Sie nicht offen sprechen möchten bzw. können, werden festgehalten. Sie strukturieren somit Ihre Gedanken besser und können nachlesen, wie der Zustand ihres Kindes vor einer Woche oder vor einem Monat war. Das Frühgeborenenintensivtagebuch fördert eine bessere Bindung zwischen Kind und Eltern. So kommunizieren Sie durch das Geschriebene gedanklich mit ihrem Kind. Sie können die Einträge z.B. vom Pflegepersonal lesen und spüren somit, dass sich alle um ihr Kind liebevoll kümmern.
In den Zeiten, in denen Sie als Eltern nicht auf der Station bei Ihrem Kind sein können (Phasen der Ruhezeit, bei Untersuchungen oder während der Nacht), bietet das Geschriebene die Möglichkeit das Geschehene nachzulesen. Es stabilisiert das Vertrauen zwischen Ihnen und dem Intensivteam. Außerdem vermittelt es ein Gefühl einer guten Betreuung Ihres Kindes.
Für das Frühgeborene ist es ein besonderes Erinnerungsstück. Beim späteren Durchblättern und Aufarbeiten mit den Eltern kann es viel Freude bereiten, wenn Fragen des Kindes auftauchen, wie es damals war...